Der Drehstrommotor

Der wichtigste Elektromotor ist wegen seines einfachen Aufbaus der Drehstrom-Asynchron-Motor, kurz DASM.
Er besteht aus einem Ständer (Stator) in der sich die Drehstromwicklung befindet und einem Läufer (Rotor) der meist als Kurzschlussläufer ausgeführt ist.
Aus der Drehstromwicklung führen die 6 Spulenanschlüsse in das Klemmbrett. Je nach Spannung des Motors, müssen diese im Stern (hohe Spannung) oder im Dreieck (niedrige Spannung) angeschlossen werden.
Steht auf dem Typenschild ( s.u.) des Motors z.B. 230/400 Volt würde er am Drehstromnetz in Sternschaltung angeschlossen werden.
 

Das Typenschild

Die wichtigsten Angaben auf dem Typenschild sind:

Stromart, Nennspannung, Nennstrom, Nennleistung, Betriebsart (S1 = Dauerbetrieb), Leistungsfaktor, Nenndrehzahl, Nennfrequenz.
Die 11 KW bedeuten, dass der Motor 11 KW an der Welle abgibt. Die 23A darf der Motor maximal aufnehmen. Motorschutzschalter wird auf 23 A eingestellt.
Die Leistungsaufnahme ergibt sich aus folgender Formel: P = √ 3 x U x I x cos Phi also 1,73 x 400 x 23 x 0,8 = 12733. Er nimmt also 12,73 KW auf und gibt 11 KW ab.
Die Differenz sind Verluste.



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